Sonntag, 28. Februar 2010
Es tut sich was
Nach der Weltmeisterschaft 2009 gibt es in diesem jahr eine Europameisterschaft der Ultraleichtflieger in den klassischen Disziplinen, als für Trikes und Dreiachser. Sie findet Mitte Augst in Sywell/England statt und ich werde von dort wieder berichten. Entweder in diesem oder einem neuen Blog mit entsprechender Überschrift.
Sonntag, 23. August 2009
Siegerehrung
Der trübe Nieselregen macht es erforderlich, dass die Siegerehrung etwas improvisiert in der Flugzeughalle stattfinden musste. Ein Lastwagenanhänger war das Siegerpodest, dahinter an zusamengebundenen Besenstielen wurden die jeweiligen Nationalfahnen hochgezogen. Die Hymnen wurden vom Computer abgespielt. Neben den FAI-Medaillen für die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten gab es noch ein Diplom für den jüngsten Teilnehmer (ein israelischer Copilot) und den(die ältesten) Piloten (eine englische Trikebesatzung). Außerdem noch ein Diplom für Fairness, denn der ukrainische Pilot Jakovlev hatte bemerkt, dass in der Auswertung seines Fluges ein Fehler gemacht worden ist und er versehentlich zu viel Punkte zugewiesen bekommen hatte.
Außerdem wurden noch die Team-Medaillen vergeben: 1. Tschechien, 2. Polen, 3. Großbritannien.
Insgesamt war diese Zeremonie etwas schmucklos geraten. Aber bei aller Kritik muss man stets im Auge behalten, dass die Tschechen mit einer ganz kurzen Vorbereitungszeit zurecht kommen mussten und auch nur ein beschränktes Budget zur Verfügung hatten.
Und noch ein Fazit kann man ziehen: der Boykott des französischen Verbandes, der auch schon die Weltmeisterschaft der Motorschirmflieger betraf, ist völlig ins Leere gelaufen. Es gab eine entspannte und faire Meisterschaft, bei der sehr viele Aufgaben geflogen wurden und bei der es zwar Adrenalin in Maßen, aber keine Agression gab.
Spannend ist nun, welches Land in zwei Jahren die nächste Weltmeisterschaft ausrichtet. Israel hat sich beworben, aber möglicherweise ist es klug für dieses Land abzuwarten, bis sich der aufgewirbelte Staub um die Absage der Meisterschaft in Libanon gelegt hat.
Außerdem wurden noch die Team-Medaillen vergeben: 1. Tschechien, 2. Polen, 3. Großbritannien.
Insgesamt war diese Zeremonie etwas schmucklos geraten. Aber bei aller Kritik muss man stets im Auge behalten, dass die Tschechen mit einer ganz kurzen Vorbereitungszeit zurecht kommen mussten und auch nur ein beschränktes Budget zur Verfügung hatten.
Und noch ein Fazit kann man ziehen: der Boykott des französischen Verbandes, der auch schon die Weltmeisterschaft der Motorschirmflieger betraf, ist völlig ins Leere gelaufen. Es gab eine entspannte und faire Meisterschaft, bei der sehr viele Aufgaben geflogen wurden und bei der es zwar Adrenalin in Maßen, aber keine Agression gab.
Spannend ist nun, welches Land in zwei Jahren die nächste Weltmeisterschaft ausrichtet. Israel hat sich beworben, aber möglicherweise ist es klug für dieses Land abzuwarten, bis sich der aufgewirbelte Staub um die Absage der Meisterschaft in Libanon gelegt hat.
Samstag, 22. August 2009
Noch ein Protest und das Ende
Zum Schluss, gewissermaßen Sekunden, bevor die Frist abgelaufen ist, gab es noch einen Protest, dem wir diesmal stattgegeben haben. Dss polnische Team hat reklamiert, dass die Entfernungen der einzelnen Streckenabschnitte bei der letzten Navigationsaufgabe zwischen Karte und Auswertung abweichend waren. Sie hatten Recht. Deshalb musste für alle Klassen in dieser Aufgabe noch mal neu kalkuliert werden. Dadurch hat es wohl noch eine leichte Verschiebung gegeben. Dadurch hatte sch die Bekanntgabe des Endergebnisses noch mal verzögert.
Auf jeden Fall ist die Meisterschaft zu Ende und die Sieger stehen fest. Hier auf die Schnelle die Weltmeister der einzelnen Kategorien:
Dreiachster einsitzig: Jan Lukes, CZ(rechts); Trike einsitzig Alojz Dernbach, PL (links)

Dreiachser doppelsitzig: Nogueroles/Torne, SP
Trikes doppelsitzig: Grimwood/Aiken, GB
Unsere Mennschaften liegen auf Platz 10 (Lüke/Walter) und 11(Wyklicky/Harsch).
Nachdem es bereits in der Nacht kurz und kräftig gewittert hat, war es am Morgen zunächst nur reichlich dunstig. Aber inzwischen macht sich ein durchdringender Dauerregen breit. Ein Wetter, fast wie im Herbst. Das bedeutet: Die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung findet gleich in der Halle statt.
Auf jeden Fall ist die Meisterschaft zu Ende und die Sieger stehen fest. Hier auf die Schnelle die Weltmeister der einzelnen Kategorien:
Dreiachster einsitzig: Jan Lukes, CZ(rechts); Trike einsitzig Alojz Dernbach, PL (links)
Dreiachser doppelsitzig: Nogueroles/Torne, SP
Unsere Mennschaften liegen auf Platz 10 (Lüke/Walter) und 11(Wyklicky/Harsch).
Nachdem es bereits in der Nacht kurz und kräftig gewittert hat, war es am Morgen zunächst nur reichlich dunstig. Aber inzwischen macht sich ein durchdringender Dauerregen breit. Ein Wetter, fast wie im Herbst. Das bedeutet: Die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung findet gleich in der Halle statt.
Freitag, 21. August 2009
Ein Protest
Nun also doch: das britische Team hat wegen der Wertung eines ihrer Teams bei der Aufgabe 12 einen Protest eingelegt, nachdem ihr Widerspruch vom Wettbewerbsdirektor zurückgewiesen worden war. Es ging um die Wertung eines Zeittores an einem Wendepunkt. Das Team war zwar in dem 400 Meter großen Zylinder gewesen, hatte aber nicht die Linie für das Zeittor überflogen, die genau durch die Mitte verläuft und rechtwinklig zu Kurs liegen muss.
Nach eingehender Beratung haben wir den Protest abgelehnt und dem Wettbewerbsdirektor Recht gegeben. Der britische Teamleader war überhaupt nicht glücklich über diese Entscheidung und hat mit allerhand Argumenten versucht, uns davon zu überzeugen, dass wir falsch gelegen haben. Ein zulässiger Versuch, aber vergeblich.....
Nach eingehender Beratung haben wir den Protest abgelehnt und dem Wettbewerbsdirektor Recht gegeben. Der britische Teamleader war überhaupt nicht glücklich über diese Entscheidung und hat mit allerhand Argumenten versucht, uns davon zu überzeugen, dass wir falsch gelegen haben. Ein zulässiger Versuch, aber vergeblich.....
Erneut ein sonniger Tag hier in Jihlava. Allerdings herrscht heute morgen noch Ruhe am Flugfeld. Mit den gestrigen Aufgaben ist die Meisterschaft zuende. Wie im Wettbewerbskalender vorgesehen, ist dieser Tag ein Reservetag. Falls die Wettbewerbsleitung genug Muße hat, soll vielleicht noch eine Experimental-Aufgabe geflgen werden. Aber bis jetzt ist noch nichts bekannt. In einer halben Stunde ist ein Briefing angesetzt.
Außerdem fehlen auch noch die Egebnisse der gestrigen Navigationsaufgaben. Dabei ist die Auswertung eigentlich nicht schwierig: die Bilder und Zeichen konnten sofort nach der Landung geprüft werden, die Analyse der Logger-Tracks dagegen dauert offenbar etwas länger.

Nahezu alle anderen Aufgaben sind inzwischen gültig geworden. Und die beste Nachricht: bis jetzt ist noch kein Protest bei der Jury eingegangen. Trotzdem ist es nicht so, dass wir hier untätig herumsitzen( dem meist funktionierenden WLAN sei Dank) ;-)
Außerdem fehlen auch noch die Egebnisse der gestrigen Navigationsaufgaben. Dabei ist die Auswertung eigentlich nicht schwierig: die Bilder und Zeichen konnten sofort nach der Landung geprüft werden, die Analyse der Logger-Tracks dagegen dauert offenbar etwas länger.
Nahezu alle anderen Aufgaben sind inzwischen gültig geworden. Und die beste Nachricht: bis jetzt ist noch kein Protest bei der Jury eingegangen. Trotzdem ist es nicht so, dass wir hier untätig herumsitzen( dem meist funktionierenden WLAN sei Dank) ;-)
Donnerstag, 20. August 2009
Ein harter Tag
Heute werden die Piloten der Ultraleicht-Weltmeisterschaft noch einmal so richtig gefordert. Ein Navigationsflug führt sie nach Trebic. Unterwegs ist, wie üblich, die vorher angegebene Geschwindigkeit einzuhalten, Kurse zu finden und Fotos zu identifizieren.
Und natürlich ist wieder eine Ziellandung vorgesehen.

Nach einer längeren Pause in Trebic müssen auf dem Rückweg in vier verschiedenen, ein paar Quadratkilometer großen Arealen Fotos identifiziert werden. Für die Zeit zum Absuchen sind maximal 3 Minuten erlaubt. Auch das eine echte Herausforderung. So wie es aussieht, sind dann in jeder Kategorie genügend Aufgaben geflogen worden und - wenn alle Ergebnisse auch irgendwann endgültig werden - damit wäre die Meisterschaft gültig.
Heute morgen gab es am Flugplatz Jihlava Riesenlärm. Ein Segelflugzeug (Typ Blanik), ausgerüstet mit einer Düsenturbine, stand am Start. Nach einem ohrenbetäubenden Probelauf kletterte der Pilot ein, rollte los und hob ab. Der Steigwinkel war nicht schlecht, aber der Lärm ohrenbetäubend.
Und natürlich ist wieder eine Ziellandung vorgesehen.
Nach einer längeren Pause in Trebic müssen auf dem Rückweg in vier verschiedenen, ein paar Quadratkilometer großen Arealen Fotos identifiziert werden. Für die Zeit zum Absuchen sind maximal 3 Minuten erlaubt. Auch das eine echte Herausforderung. So wie es aussieht, sind dann in jeder Kategorie genügend Aufgaben geflogen worden und - wenn alle Ergebnisse auch irgendwann endgültig werden - damit wäre die Meisterschaft gültig.
Heute morgen gab es am Flugplatz Jihlava Riesenlärm. Ein Segelflugzeug (Typ Blanik), ausgerüstet mit einer Düsenturbine, stand am Start. Nach einem ohrenbetäubenden Probelauf kletterte der Pilot ein, rollte los und hob ab. Der Steigwinkel war nicht schlecht, aber der Lärm ohrenbetäubend.
Mittwoch, 19. August 2009
Turn Point Hunt
Heute soll es darum gehen, mit einer begrenzten Menge Benzin zunächst eine kleine Strecke so schnell wie möglich zu durchfliegen und dann gleich anschließend so sparsam wie möglich die größtmögliche Zahl von Wendepunkten anzufliegen. Die Piloten müssen sich also entscheiden, ob es sich lohnt, bei dem Speed-Teil auf Sieg zu setzen, oder ob sie dabei lieber langsamer (und damit sparsamer) fliegen und lieber so viele Punkte wie möglich ansteuern. Und noch eine Gemeinheit ist eingebaut: Da sie nur eine begrenzte Menge Benzin haben, müssen sie sehr vorsichtig kalkulieren, damit sie auch noch mit laufendem Motor wieder zurück kommen.
Allerdings ist der ganze Prozess heute morgen etwas ins Stocken geraten, denn das Abwiegen der Benzinmengen, aber vor allem das neu Befüllen und Versiegeln der Tanks dauert offenbar länger, als gedacht. Auf jeden Fall gibt es bis jetzt noch keine Zeit für das Startfenster.
Auch die Auswertung der Aufgaben läuft ein wenig schleppend. Wir haben immer noch sehr viele "Provisonal Results". Das bedeutet, dass es immer noch Zeit für Einsprüche und danach Zeit für Proteste gibt.
Allerdings ist der ganze Prozess heute morgen etwas ins Stocken geraten, denn das Abwiegen der Benzinmengen, aber vor allem das neu Befüllen und Versiegeln der Tanks dauert offenbar länger, als gedacht. Auf jeden Fall gibt es bis jetzt noch keine Zeit für das Startfenster.
Auch die Auswertung der Aufgaben läuft ein wenig schleppend. Wir haben immer noch sehr viele "Provisonal Results". Das bedeutet, dass es immer noch Zeit für Einsprüche und danach Zeit für Proteste gibt.
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